SanktionsRadar Namen kostenlos prüfen
Sanktions-Compliance für KMU

Sanktionslisten prüfen. Ergebnisse festhalten.

Gleichen Sie Namen mit Sanktionslisten ab. Jeder Prüflauf hält Datum und Listenstand fest; mögliche Treffer prüfen Sie im Einzelfall.

✓ Quellen: UN, OFAC SDN und EU – Datenstand sichtbar✓ Findet auch Schreibvarianten und Aliase ab 0,85 Ähnlichkeit✓ Server in Deutschland

Eine Person arbeitet konzentriert am Laptop.
Ergebnis der Dual-Use-Ersteinstufung in SanktionsRadar: Einstufung „Prüffall", Begründung zur Anhang-I-Einordnung und die Empfehlung, vor Lieferung eine BAFA-Anfrage zu stellen.
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Drei Fragen, die jede Buchhaltung beantworten muss

Wer liefert – und an wen? Embargos und Sanktionslisten gelten auch für kleine Exporteure, Händler und Dienstleister. SanktionsRadar macht die Prüfung zum Routinevorgang statt zum Risiko.

Bußgeld & Strafbarkeit

Fahrlässige Verstöße sind Ordnungswidrigkeiten nach § 19 Abs. 1 AWG mit einem Bußgeldrahmen bis 500.000 € (§ 19 Abs. 6 AWG). Vorsätzliche Verstöße sind Straftaten (§ 18 Abs. 1 AWG, Freiheitsstrafe 3 Monate bis 5 Jahre, schwere Fälle mehr).

Ähnlichkeit statt exakter Suche

Listen schreiben Namen anders als Ihr ERP. SanktionsRadar findet auch Schreibvarianten und Aliase – Treffer ab 0,85 Ähnlichkeit als Prüffall (gelb), ab 0,95 als hohe Ähnlichkeit (rot).

Audit-Nachweis der Sorgfalt

Jeder Screening-Lauf wird mit Quellen-Stand, Namens- und Trefferanzahl gespeichert und ist als JSON exportierbar – die dokumentierte Sorgfalt, die im Verbandsbußgeld-Verfahren entlastet.

Dual-Use-Ersteinstufung

Vier Fragen genügen für die erste Einordnung nach Dual-Use-VO (EU) 2021/821 und Russland-Embargo (VO (EU) Nr. 833/2014): unkritisch, Prüffall oder Genehmigung wahrscheinlich – mit BAFA-Hinweis.

So läuft das Screening

Kein Berater-Termin, keine Excel-Makros: drei Schritte zur dokumentierten Prüfung.

  1. Liste einfügen

    Kunden- oder Lieferantennamen per Copy & Paste einfügen – eine Zeile pro Name, optional mit Land („Name;Land“).

  2. Screening starten

    Abgleich gegen die geladenen Sanktionslisten in Sekunden – inklusive Aliasen und Schreibvarianten.

  3. Nachweis sichern

    Treffer einzeln prüfen und den Lauf als Audit-Nachweis (JSON) exportieren – mit Datum und Quellen-Stand.

Live-Beispiel: Screening mit Treffer-Ampel

Namen einfügen – SanktionsRadar zeigt Treffer, Score und Quelle. Geprüft wird nur gegen tatsächlich geladene Listen; Umfang und Lücken stehen im Ergebnis. Ihre Eingaben werden nicht gespeichert.

Ihre Prüfliste

Eine Zeile pro Name, optional „Name;Land“:

Ihr Screening-Ergebnis erscheint hier.
So wird dieses Ergebnis berechnet
  • Bußgeld bis 500.000 €, vorsätzlich ist es eine Straftat

Die Angaben sind Rechtsstand und keine Rechtsberatung. Maßgeblich ist immer der Einzelfall; die Fundstellen stehen daneben, damit Sie sie nachlesen können.

Kurz erklärt

Wie hoch ist das Bußgeld bei einem Verstoß gegen Sanktionen und Ausfuhrkontrolle?

Fahrlässige Verstöße sind Ordnungswidrigkeiten nach § 19 Abs. 1 AWG; der Rahmen reicht bis 500.000 €, in den übrigen Fällen bis 30.000 € (§ 19 Abs. 6 AWG). Vorsätzliche Verstöße sind Straftaten nach § 18 Abs. 1 AWG: drei Monate bis fünf Jahre Freiheitsstrafe, in schweren Fällen mehr. Leichtfertigkeit ist seit der Novelle 2026 strafbar, aber nur bei Dual-Use-Gütern aus Anhang I oder IV (§ 18 Abs. 8a AWG).

Gegen welche Sanktionslisten wird geprüft – UN, OFAC oder EU?

Automatisch abgerufen werden die konsolidierte UN-Liste, die OFAC-SDN-Liste und die konsolidierte EU-Liste. Tatsächlich geprüft werden nur geladene Daten. Bei EU stehen Herausgeberdatum und Importdatum getrennt; für UN und OFAC zählt der Importstand. Gelb ab 7 und Rot ab 30 Tagen sind Produkthinweise, keine rechtlichen Freigaben. Weitere Sanktionslisten und der Geschäftsvorgang bleiben gesondert zu prüfen.

Was bedeutet ein Treffer im Sanktionslisten-Screening?

Ein Treffer ist ein Prüffall, kein Schuldspruch und keine automatische Sperrung. Die Namensähnlichkeit wird von 0 bis 1 bewertet: ab 0,85 erscheint ein gelber Treffer, ab 0,95 ein roter. Aliase und Schreibvarianten wie „Müller“ und „Mueller“ finden zusammen. Die Identität klären Sie anhand weiterer Merkmale und halten die Entscheidung fest – das ist die dokumentierte Sorgfalt (vgl. § 19 AWG).

Wann brauche ich eine Ausfuhrgenehmigung für Dual-Use-Güter?

Güter, die in Anhang I der Dual-Use-VO (EU) 2021/821 gelistet sind, sind nach Artikel 3 genehmigungspflichtig. Auch nicht gelistete Güter können erfasst sein, wenn eine militärische Endverwendung oder eine Verwendung zur Überwachung bekannt oder zu vermuten ist (Artikel 4). Die Ersteinstufung stellt vier Fragen und endet bei: unkritisch mit Dokumentation, Prüffall oder Genehmigung wahrscheinlich. Verbindliche Auskunft erteilt das BAFA.

Darf ich noch nach Russland liefern?

Für Russland gilt das EU-Embargo nach VO (EU) Nr. 833/2014: Ausfuhren können verboten oder genehmigungspflichtig sein. Vorsätzliche Umgehung ist nach § 18 AWG strafbar. Prüfen Sie Zielland, Durchfuhr- und Endbestimmungsland sowie den Endempfänger – ist ein Weiterverkauf an unbekannte Dritte nicht vertraglich ausgeschlossen, ist das ein Umgehungsrisiko. SanktionsRadar stuft solche Antworten mindestens als Prüffall ein; verbindlich entscheidet das BAFA.

Was sich für Sie ändert

Heute

  • Namen einzeln in die UN- und OFAC-Suchmasken tippen
  • Schreibvarianten und Aliase rutschen durch die Volltextsuche
  • Niemand weiß, von wann der geprüfte Listenstand war
  • Dual-Use-Frage bleibt Bauchgefühl, nirgends dokumentiert

Mit SanktionsRadar

  • Bis 5.000 Namen je Vorgang in einem Lauf
  • Ähnlichkeit inklusive Aliase: gelb ab 0,85, rot ab 0,95
  • Quellen-Ampel: gelb ab 7 Tagen, rot ab 30
  • Vier Fragen ergeben Stufe, Risiken und BAFA-Hinweis

Eine belastbare Honorarzahl für die Beratung haben wir nicht, deshalb nennen wir keine.

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Häufige Fragen

Ersetzt SanktionsRadar eine BAFA-Auskunft oder Rechtsberatung?

Nein. Die Dual-Use-Ersteinstufung liefert eine konservative Ersteinschätzung (unkritisch, Prüffall, Genehmigung wahrscheinlich) und verweist im Zweifel ans BAFA – maßgeblich sind AWG (§ 18, § 19), Dual-Use-VO (EU) 2021/821 und die Embargo-Verordnungen in ihrer aktuellen Fassung. Verbindliche Auskünfte erteilt das BAFA, Rechtsberatung bleibt Anwaltschaftssache.

Haften Sie, wenn das Screening einen Treffer übersieht?

Ein Haftungsausschluss lässt sich daraus nicht pauschal ableiten. Maßgeblich sind der konkrete Fall sowie die gesetzlichen und vertraglichen Regelungen. Das Screening kann Treffer übersehen, etwa bei fehlenden Quellen oder Namensvarianten unter der eingestellten Schwelle. Prüfen Sie Quellenstand und Identität und dokumentieren Sie die Entscheidung. Die Software ersetzt keine Rechtsberatung.

Wir sind ein kleiner Betrieb mit wenigen Auslandsgeschäften. Brauchen wir das überhaupt?

Die Pflichten aus dem AWG hängen nicht an Ihrer Betriebsgröße: Auch fahrlässige Verstöße sind Ordnungswidrigkeiten mit Bußgeld bis 500.000 € (§ 19 AWG). Wenn Sie aber weder ausführen noch Geschäftspartner im Ausland haben, brauchen Sie SanktionsRadar nicht. Prüfen Sie das ehrlich, bevor Sie zahlen.

Wir haben bisher nie gegen Sanktionslisten geprüft. Räumt die Software das auf?

Rückwirkend nicht. Ein Nachweis entsteht erst mit dem Lauf, den Sie tatsächlich durchführen. Sie können Ihren gesamten Partnerbestand heute screenen und ab diesem Tag lückenlos dokumentieren. Wie Sie mit zurückliegenden Lieferungen umgehen, ist eine Frage für Ihren Anwalt, nicht für ein Tool.

Unsere Partner stehen in den Listen oft anders geschrieben. Findet der Abgleich sie trotzdem?

Teilweise. Der Abgleich normalisiert Umlaute, sodass „Müller“ und „Mueller“ zusammenfinden, berücksichtigt Aliase und bewertet die Ähnlichkeit von 0 bis 1: ab 0,85 gelb, ab 0,95 rot. Stark abweichende Transkriptionen können unter die Schwelle fallen. Deshalb bleibt jeder Treffer ein Prüffall, und ein leerer Lauf ist kein Freibrief.

Was passiert mit unseren Nachweisen, wenn wir kündigen?

Die Nachweise gehören Ihnen. Zu jedem Screening können Sie den Audit-Nachweis als JSON herunterladen, mit den geprüften Namen, den Treffern und dem Stand der verwendeten Listen. Holen Sie sich diese Dateien, solange Ihr Zugang läuft, statt sich auf unsere Speicherung zu verlassen. Was wir wie lange aufbewahren, steht in der Datenschutzerklärung.

Kontakt

Frage, Problem oder Feedback? Schreiben Sie uns – wir antworten in der Regel innerhalb von 24 Stunden (werktags).

SanktionsRadar ist aktuell kostenlos – Sie können sofort anfangen.

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